We don't get forced to eat that cookie, we choose to. And so the diet is ended.Diesen Satz bekam ich heute in einer Subscription-Email eines von mir mittlerweile sehr geschaetzten Blogs zugestellt. Und der Artikel, der hiermit verbunden ist, trifft mich an einem sensiblen Punkt. Die Hauptaussage: Wir neigen dazu, keine Versprechen machen zu wollen, weil dann auch keine Versprechen eingehalten werden muessen.
Ich habe das diese Woche auch erfahren muessen. Einige Menschen wollen einfach keine Bindungen eingehen, aus Sorge, dass sie dann auch gewisse Verpflichtungen eingehen muessen. Sie waeren dazu gezwungen, die sorgfaeltig und langwierig aufgebaute Komfortzone ihres Alltags zu verlassen, um sich kopfueber in etwas Anderes und Neues zu stuerzen. Nicht jeder ist bereit dazu - und es scheint, so manch einer wird sich ueber solches erst klar, wenn er schon gewisse Versprechungen gemacht hat. Und dann, am naechsten Tag wacht man auf und fuehlt die Panik aufsteigen. Unwohlsein, Angst, Sorge, dass das alles nicht gut wird. Und dann wird die Panik-Email geschrieben, in der ganze Absaetze voll von Erklaerungen stehen, warum das nicht funktionieren kann - wo es noch nicht einmal angefangen hat.
Fuer mich ist das ein Zeichen der Panik. Vor dem Eingehen von Versprechen. Nur manchmal sollte man sich einfach vorher ueberlegen, was man eingehen moechte - denn es tut wirklich weh, wenn man der Empfaenger solch einer Email ist. Und man macht sich Gedanken, ob es nur Panik vor Neuem ist - oder ob es nur eine bequeme Ausrede dafuer ist, dass man einfach nicht toll genug ist.
Aber ich werde das Zitat einfach auf mich anwenden:
We don't get forced to eat that cookie, we choose to. And so the diet is ended.Ich habe die Wahl, wie ich mein Leben leben moechte. Lernend und nach vorn schauend - oder panisch und voller Selbstmitleid. Ich entscheide mich fuer das nach vorn schauen.