Samstag, 31. Juli 2010

"Just about all sabotage is self-sabotage."

We don't get forced to eat that cookie, we choose to. And so the diet is ended.
Diesen Satz bekam ich heute in einer Subscription-Email eines von mir mittlerweile sehr geschaetzten Blogs zugestellt. Und der Artikel, der hiermit verbunden ist, trifft mich an einem sensiblen Punkt. Die Hauptaussage: Wir neigen dazu, keine Versprechen machen zu wollen, weil dann auch keine Versprechen eingehalten werden muessen.

Ich habe das diese Woche auch erfahren muessen. Einige Menschen wollen einfach keine Bindungen eingehen, aus Sorge, dass sie dann auch gewisse Verpflichtungen eingehen muessen. Sie waeren dazu gezwungen, die sorgfaeltig und langwierig aufgebaute Komfortzone ihres Alltags zu verlassen, um sich kopfueber in etwas Anderes und Neues zu stuerzen. Nicht jeder ist bereit dazu - und es scheint, so manch einer wird sich ueber solches erst klar, wenn er schon gewisse Versprechungen gemacht hat. Und dann, am naechsten Tag wacht man auf und fuehlt die Panik aufsteigen. Unwohlsein, Angst, Sorge, dass das alles nicht gut wird. Und dann wird die Panik-Email geschrieben, in der ganze Absaetze voll von Erklaerungen stehen, warum das nicht funktionieren kann - wo es noch nicht einmal angefangen hat.

Fuer mich ist das ein Zeichen der Panik. Vor dem Eingehen von Versprechen. Nur manchmal sollte man sich einfach vorher ueberlegen, was man eingehen moechte -  denn es tut wirklich weh, wenn man der Empfaenger solch einer Email ist. Und man macht sich Gedanken, ob es nur Panik vor Neuem ist - oder ob es nur eine bequeme Ausrede dafuer ist, dass man einfach nicht toll genug ist.

Aber ich werde das Zitat einfach auf mich anwenden:
We don't get forced to eat that cookie, we choose to. And so the diet is ended.
Ich habe die Wahl, wie ich mein Leben leben moechte. Lernend und nach vorn schauend - oder panisch und voller Selbstmitleid. Ich entscheide mich fuer das nach vorn schauen.

Freitag, 30. Juli 2010

Eigentlich ist das gar nicht so schlimm.

Heute ein erstes Telefongespraech mit einem Abteilungsleiter vom Palm WebOS Graphis Team gehabt. Er hat mir das Gespraech wirklich sehr leicht gemacht. Ist einfach davon ausgegangen, dass mein Hintergrund wohl so stimmen wird und ist deshalb gleich mit der Beschreibung seiner Stelle rausgerueckt.
Bei dem Projekt handelt es sich um die Einbindung der Adobe Flash-Funktionalitaet in die WebOS API. Nichts Spannendes, und nichts, dass ich wirklich gern fuer immer machen wuerde. Und trotzdem lasse ich mich darauf ein, naechste Woche mich persoenlich mit dem Teamleiter zu treffen. Wegen der Praxis. Und weil die Aufgabe vielleicht doch aufregender ist, als ich es mir gerade vorstellen kann.

Ich muss bei jeder Job-Mail immer dreimal hinschauen, ob sie von Bryan oder von Brian kommt. Das ist schon etwas konfus. Google oder Palm... Bloss nichts verwechseln. :-)

Auf jeden Fall fuehle ich mich schon etwas besser. Bin immernoch erleichtert, dass ich die Chance bekommen habe, mich ernsthaft auf ein Google-Interview vorzubereiten. Also werde ich auch mein Bestes geben. Dieses Wochenende wird straff organisiert.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Phoah! Ein halber Tag unbezahlter Urlaub!

...Mann.... Ich glaub, ich bin definitiv erleichtert. Das On-Site-Interview findet erst naechste Woche irgendwann statt. Nur hat man vergessen, mir das mitzuteilen.
Also, dieses Wochenende wird gelernt! Diese Lektion schreib' ich mir hinter meine Ohren.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Der Abend davor

Ich bin ja schon ein wenig dramatisch veranlagt. Denn ich poste eigentlich immer nur, wenn ich das Gefuehl habe, ich muesste mir was von der Seele schreiben. Das ist ein wenig wie ein Tagebucheintrag, wo man eben nur die denkwuerdigen Ereignisse reinschreibt, aber eben nicht auch unbedingt die guten.

Habe das Gefuehl, mir wachsen die Ereignisse dieser Woche gerade etwas ueber den Kopf.
Die Maenner lassen mich hier staendig Achterbahn fahren, mein Auto wird auch nicht dadurch gesuender, wenn ich noch weiterhin damit herumfahre (d.h. ich sollte eigentlich auf Autosuche sein..) und dann sind da noch die Bewerbungen, die ich iniziiert habe.

Der externe Recruiter fuer Google hat mir zu morgen ein On-Site-Jobinterview verschafft. Hat mir heute mittag dann noch eine Email geschickt, in der er meinte, ein interner Recruiter wuerde mich dann kontaktieren und mich ueber das Prozedere aufklaeren. - Aber diese Email ist bis jetzt, 21:43pm Ortszeit nicht eingetroffen. Nun kann ich nur darauf vertrauen, dass alles morgen wie geplant stattfindet - ich habe heute naemlich vorsorglich meinen Projektmanager eingeweiht und mir einen Tag Urlaub genommen, um mich noch ein wenig vorbereiten zu koennen (anstattdessen schreibe ich Blogeintraege....na prima).

Freitag morgen werde ich dann gleich ein weiteres Jobinterview haben. Per Telefon, dieses Mal.

Muss mir nur eines klar machen... alles nur, um mich fuer mein zukuenftiges Interview bei Pixar vorzubereiten... :-)

Dienstag, 27. Juli 2010

Nun kommt der Prozess ins Rollen. On-Site oder besser phone screen?

Gerade ein spontanes Gespraech mit einem Brian per Telefon gehabt. Palm's WebOS Team wird nun von HP gesponsert und nun suchen sie verzweifelt Leute, um HP ihre OS liefern zu koennen. 100 Leute koennten sofort eingestellt werden, wenn sie verfuegbar waeren.  Mein Lebenslauf wird nun erstmal weiter an verschiedene Abteilungen geliefert. Phase 2 ist also angelaufen: Wenn Interesse dort besteht, bekomme ich ein Telefon-Screening aufgehalst. Nervoes.


Aber noch viel nervoeser bin ich gerade geworden, weil ich eine Email von Bryan (man achte auf das 'y' statt 'i' - ein anderer!), dem Recruiter fuer Google, in meiner Inbox vorgefunden habe, als ich zu meinem Schreibtisch zurueckkam. Er meint, ich haette die Moeglichkeit zu einem On-Site Interview bei Google zu gehen. Einen halben Tag Kurzinterviews. Das ist der Mega-Stress. Aber wohl eine tolle Trainingsmoeglichkeit. Alternative ist das Telephone-Screening am Donnerstag. Was soll ich tun??

Montag, 26. Juli 2010

OhGottogottogott... Das Training hat begonnen.

Ich bin wahrhaftig ueber meinen Schatten gesprungen und hab mal ein paar Kontakte zu Firmen aufgenommen und meinen Lebenslauf rausgeschickt.

Werd schon ganz nervoes. Das erste Gespraech war gar nicht so schlimm. Aber Recruiter sind ja eigentlich auch auf meiner Seite. Und trotzdem.
Muss mich nun nur davon ueberzeugen, dass das alles nur dem Training dient. Bei Pixar wird sich dann beworben, wenn alles ganz hieb- und stichfest sitzt und ich vor Selbstvertrauen nur so strotze (also so in ca +10 Jahren?).. ;-)

Lang ist's her... aber wenigstens gibt's zur Abwechslung mal wieder was auf die Augen. :)

Wirklich lang ist das alles jetzt her. Dachte mir deshalb spontan, mal was Neues auszuprobieren und meine Bilder hier irgendwie einzubinden. Nur so zum Test. Und wenn's gut kommt, dann gibt's mehr. :)

Mein Testobjekt sind meine Fotos vom Wochenende von unserer Mittsommernachtstraum-Party in unserem Haus.


Das ist nun schon die dritte Party, die ich hier in unserem Haus mitgefeiert habe. Es war spassig - aber gestern....Ich glaub ich vertrage nicht einmal mehr Fruchtbowle.
Oh! Da habe ich ja auch noch ein klasse Rezept fuer, und sogar ganz ohne Spirituosen - und trotzdem lecker:


FruchtBowle
Man nehme (reicht fuer ca 40 Personen):

[1 US Gallon := 3.78 Liter]
  • 3/4 Gallon Orangensaft
  • 1/2 Gallon Ananassaft
  • 2 Liter Zitronen-Limetten-Limonade (geht auch: jeweils 1 Liter Zitronen/Limetten-Limo)
  • 1/2 Tasse Grenadine-Sirup
  • 4 Tassen Eiswuerfel
  • jeweils 1 Orange, Zitrone, Limette (hatte noch zusaetzlich Apfel und Kiwis)
Die Fluessigkeiten zusammenmischen und auf das Eis in eine Schuessel giessen und mit dem in Scheiben geschnittenen Obst garnieren / vermischen.

Kam echt gut an. Wirklich was fuer heisse Tage und nette Parties. Sogar das Obst war weggeputzt. :)